Aus zahlreichen - auch eigenen - Erfahrungen will ich die Aussage etwas differenzieren.
Bis zu ihrer Abschaffung waren die Hausbesorger oft die verlängerten Arme der untätigen und teilweise unfähigen Verwalter.
Und häufig fast allmächtig, was teilweise auch wirtschaftlich ausgenutzt wurde. Dafür habe ich eine ganze Reihe von schriftlichen Belegen, teilweise Gerichtsakten, aus ganz Österreich.
Aus sozialen Erwägungen wäre die Wiedereinführung eines Hausbesorgers durchaus interessant. Dazu müssten aber WEG und MRG geändert werden, damit die Tätigkeit und Entlohnung des Hausbesorgers transparenter und leichter nachvollziehbar wird.
Und die Rechte der Mieter und Wohnungseigentümer gestärkt werden - vor allem gegenüber den bisher noch immer allmächtigen Verwaltern.
LG Alois
deine/ Ihre Sicht ist natürlich noch einmal eine Andere. Ich kann mir schon gut vorstellen, daß es da sehr verkrustete Strukturen gibt, die gar nicht so leicht aufzulösen sind.
Als Gerontologin, langjährige Hauskrankenschwester und jemand, die heute noch monatlich mindestens 20 Hausbesuche macht bei PflegegeldbezieherInnen in Salzburg Stadt, kann ich auf alle Fälle sagen: Sie fehlen die Hausmeister. Ich denk mir oft nach einem Hausbesuch in einer Siedlung: Wenn die Dame morgen stürzt und in ihrer Wohnung liegt, dann bekommt das niemand mit. Niemand.
Was immer man rechtlich ändern müsste, es wäre wichtig! Transparenz ist dabei natürlich wichtig UND eine Ausbildung der HausmeisterInnen: Sozialkompetenz, Kommunikation, Bedürfnisse und Probleme alter Menschen, Migration und Wohnen, Konfliktlösung, Zum Thema Alter, Altenpflege würde ich übrigens zur Verfügung stehen ;-)) Wäre ein super Projekt!
Hausmeister ja, aber keine Dorfpaschas
Bis zu ihrer Abschaffung waren die Hausbesorger oft die verlängerten Arme der untätigen und teilweise unfähigen Verwalter.
Und häufig fast allmächtig, was teilweise auch wirtschaftlich ausgenutzt wurde. Dafür habe ich eine ganze Reihe von schriftlichen Belegen, teilweise Gerichtsakten, aus ganz Österreich.
Aus sozialen Erwägungen wäre die Wiedereinführung eines Hausbesorgers durchaus interessant. Dazu müssten aber WEG und MRG geändert werden, damit die Tätigkeit und Entlohnung des Hausbesorgers transparenter und leichter nachvollziehbar wird.
Und die Rechte der Mieter und Wohnungseigentümer gestärkt werden - vor allem gegenüber den bisher noch immer allmächtigen Verwaltern.
LG Alois
Hallo Alois...
Als Gerontologin, langjährige Hauskrankenschwester und jemand, die heute noch monatlich mindestens 20 Hausbesuche macht bei PflegegeldbezieherInnen in Salzburg Stadt, kann ich auf alle Fälle sagen: Sie fehlen die Hausmeister. Ich denk mir oft nach einem Hausbesuch in einer Siedlung: Wenn die Dame morgen stürzt und in ihrer Wohnung liegt, dann bekommt das niemand mit. Niemand.
Was immer man rechtlich ändern müsste, es wäre wichtig! Transparenz ist dabei natürlich wichtig UND eine Ausbildung der HausmeisterInnen: Sozialkompetenz, Kommunikation, Bedürfnisse und Probleme alter Menschen, Migration und Wohnen, Konfliktlösung, Zum Thema Alter, Altenpflege würde ich übrigens zur Verfügung stehen ;-)) Wäre ein super Projekt!